Was ist Honig?
Honig darf als der Hauptgrund angesehen werden warum wir Bienen halten. Bienen sammeln Nektar und machen daraus Honig nicht um den Imker zu erfreuen, sondern sie benötigen den Honig als Futtervorrat für die trachtlose Zeit.
Ein Bienenvolk benötigt im Jahr ca. 50 kg Honig für sich selbst. Nur die Menge darüber hinaus sollte vom Imker entnommen werden.
Honig wir zum einen aus dem süßen Nektar der Blütenpflanzen (Blütenhonig) gewonnen und zum anderen aus Honigtau (Waldhonig).
Für ein Glas Honig:
Entstehung von Honig:
Das Sammelgut der Sammlerinnen wir im Stock an die Stockbienen weitergegeben.
Durch die Zugabe von Enzymen der Biene wandelt sich der Nektar (überwiegend Saccharose) in Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fructose).
Durch wiederholtes Umlagern des Sammelgutes im Stock verliert der Honig Wasser. Der Wassergehalt sinkt von anfänglich ca. 90% auf unter 18%.
Ist der Wassergehalt unter 18% ist der Honig reif und die Wabe wird mit einem luftdichten Wachsdeckel verschlossen.
Bestandteile des Honigs:
Die genaue Zusammensetzung ist je nach Pflanzensorte verschieden und ist karakteristisch für jede Pflanzensorte.
Auch ist das Verghältnis der einzelnen Zuckersorten dafür verantwortlich in welcher Zeit Honig kandiert.
Bildung von Kristallen im Honig ist ein natürlicher Vorgang und hat nichts mit einer Verfälschung zu tun. Jeder unbehandelte Honig wird früher oder später fest. Das ist gerade ein Beweis seiner Echtheit.
Durch Erwärmen von festgewordenem Honig im Wasserbad bis max. 40°C wird dieser wieder weich und flüssig.
Honig darf niemals in der Mikrowelle verflüssigt werden.
Honig sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden.