Bienenwachs

Herkunft:

 

Neben dem Honig ist Bienenwachs ein es der wichtigsten Erzeugnisse aus dem Bienenstock. Bienen produzieren das Wachs in den Wachsdrüsen selbst.


Von Natur aus errichten die Bienenvölker ihren gesamten Wabenbau selbst. Ausgehend von einer Mittelwand bauen sie die sechseckigen Zellen nach beiden Seiten, und dies, obwohl im Stock völlige Dunkelheit herrscht, mit einer erstaunlichen Präzision.

 

Bienenwachs hat einen Schmelzpunkt von 64 - 65°C.

 

Gewinnung:

 

Alte Waben werden nicht weggeworfen, sondern eingeschmolzen. So gewinnt der Imker aus einer Wabe etwa 100 - 150 g  Wachs.

 

Verwendung:

 

Der Imker verwendet das Wachs in der Hauptsache, um daraus Mittelwände (das sind die Wachsplatten mit Sechseckprägung) herzustellen. Daneben lassen sich natürlich Kerzen gießen oder tauchen.

Auch die kosmetische Industrie benötigt Bienenwachs sowie einige Firmen zur Herstellung von Möbelpolituren.

Wußten Sie,

  • dass ein Bienenvolk aus ca. 50.000 Bienen besteht.
  • dass für ein Glas Honig ca. 40.000 Sammelflüge notwendig sind
  • und dass dabei je nach Blüte zwischen 2 und 7 Millionen Blüten besucht werden.
  • dass für ein Glas Honig eine Flugstrecke von ca. 120.000 km zurückgelegt werden muß.
  • dass eine Biene ca. 25-30 km/h schnell fliegen kann.
  • dass eine Königin vom Frühjahr bis in den Spätsommer ca. 2000 Eier täglich legt. Das entspricht in etwa ihrem Körpergewicht.
  • dass die Lebenserwartung einer Königin bei 3 - 5 Jahren liegt.
  • dass eine Arbeiterin im Sommer nur ca. 6 Wochen alt wird, während sie im Winter ca. 6 Monate überlebt.
  • dass wir in Deutschland jährlich ca. 100.000 t Honig verbrauchen aber nur ca 25% von heimischen Imkern geerntet wird.
  • dass Drohnen keinen Stachel haben.

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr …“

           Albert Einstein